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| PowerLetter - Mai 2005 |
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| | INHALT
Geiz ist doof!
Wie Geiz Menschen und Unternehmen schadet
Kompliziertes Pricing macht die Kunden unglücklich und ruiniert die Margen
Warum haben viele Unternehmen so wahnsinnig komplizierte Preisstrukturen?
It is a Small World
Thomas Friedman beschreibt, warum die Welt nicht rund sondern flach ist
Enterprise Service Architektur
Eine kurze Einführung in ein komplexes, aber wichtiges Thema
Deutscher CRM-Markt legt wieder zu
Die Geschäftsaussichten der Anbieter von CRM-Services werden besser
Sind Sie bereit für den New Yorker Marathon?
Kontrollieren Sie Ihre Fitness mit dem Fitnesstagebuch von Markus Ryffel
Zitat des Monats
Geiz ist doof!
Geiz ist nicht geil, sondern doof. Geiz macht uns nicht nur emotional kaputt und fördert die eigene „Kurzsichtigkeit“, sondern schadet auch den Unternehmen mit denen wir es zu tun haben.
Nichts gegen günstige Produkte, aber muss es wirklich immer das billigste sein. Ich habe eine andere Erfahrung gemacht. Menschen um mich herum tragen plötzlich keine Swatch mehr, sondern eine Rolex oder eine Omega (die Swatch Group macht übrigens immer mehr Umsatz/Gewinn mit teuren Marken). Auf der Strasse stehe ich nicht zusammen mit billigen Karossen im Stau, sondern mit SUVs aller Art, BMWs, Audis usw. (die meisten sehen zudem ziemlich neu aus). Während die Gastronomie in der Schweiz jammert, ist mein Lieblingslokal ständig ausgebucht – obwohl es nicht zu den billigsten in St. Gallen zählt. Bei den Hotels sieht es ähnlich aus, bei denen die etwas bieten (und dafür auch etwas kosten) ist es oft schwierig ein Zimmer zu bekommen.
Was macht den Unterschied aus? Ganz einfach, die Unternehmen die nicht nur Produkte und Dienstleistungen, sondern Zufriedenheit verkaufen, haben es besser.
Dabei ist nicht nur die Zufriedenheit mit dem Produkt selbst gemeint, sondern die Zufriedenheit über das Gesamterlebnis mit dem Unternehmen - von der Informationssuche, über die Auslieferung bis hin zu Service und After-Sales Support.
Wichtig dabei: Die Marke muss immer halten was sie verspricht. Nur dann ist der Kunde auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen.
Das, meine Damen und Herren, ist CRM.
Zufriedenheit ist geil!
Viel Spass beim Stöbern.
Christian Heim
Kompliziertes Pricing macht die Kunden unglücklich und ruiniert die Margen
Warum haben viele Unternehmen so wahnsinnig komplizierte Preisstrukturen?
Neulich erklärte mir ein Kunde die Preisstruktur für ein bestimmtes Sortiment folgendermassen:
"Wenn bei uns ein Kunde ein Produkt aus der Warengruppe 01 bestellt bekommt er normalerweise einen Rabatt von 12%. Gehört dieser Kunde aber zur Kundengruppe 02 sind es 15%. Für diesen Rabatt sind zudem noch Staffeln hinterlegt: ab 100kg gibt es 16% Rabatt, ab 500kg 17% und ab 1000kg 20%.
Während einer Promotionsphase wird das Produkt grundsätzlich günstiger angeboten. Ist dies der Fall bekommt der Kunden selbstverständlich immer den günstigeren Preis, also entweder den heruntergesetzten oder den mit den Rabatten, nicht aber den heruntergesetzten zusätzlich den Rabatten.
In Ausnahmefällen kann ein Verkäufer einen absoluten Rabatt vergeben…." (den Rest erspare ich Ihnen).
Als Begründung für diesen regelrechten Dschungel von Preiskonditionen, bekomme ich meistens eine ähnliche Antwort zu hören: „Unsere Kunden verlangen eine flexible Preisgestaltung.“ oder „Das müssen wir tun, damit wir konkurrenzfähig bleiben“. Ach wirklich, den Preis hoch ansetzen und dann nach alter marokkanischer Manier den Preis runterhandeln nennt sich „flexible Preisgestaltung“ und „ konkurrenzfähig“?
Kunden wollen kein undurchsichtiges Preisgewirr, Kunden wollen Transparenz (und Ihr Unternehmen übrigens auch). Deshalb mein Tipp: Nehmen Sie sich einmal Zeit und überdenken Sie Ihre Preisgestaltung. Werfen Sie möglichst viel Ballast ab und vereinfachen Sie wo immer möglich.
Was ist der Lohn für diese 'Preisgestaltungs-Diät'?
Kunden bekommen von allen Abteilungen im Unternehmen die gleiche Preisauskunft und verstehen, wie ein Preis zustande kommt. Ihr Unternehmen wirkt dadurch
glaubwürdiger und es macht mehr Spass, mit Ihnen ins Geschäft zu kommen. Intern werden weniger 'abstruse' Rabatte vergeben, was sich positiv auf die Margen auswirkt. Kurz: Mehr zufriedene Kunden mit gleichzeitig höheren Gewinnen.
It is a Small World
Es wird eng auf der Welt. Zumindest wenn man glaubt was Thomas Friedman in seinem neusten Buch ‚The World is Flat’ schreibt. Eindrücklich und mit der richtigen Prise Humor beschreibt er in diesem Buch, wie immer mehr digitale Service-Leistungen aus Indien oder China importiert werden. Welche Auswirkungen hat dieser ‚Outsourcing-Trend’ auf unser Leben und unsere Wirtschaft? Eine mögliche, gut recherchierte Prognose finden Sie in diesem Buch (hier klicken, um direkt auf Amazon.de zu gelangen).
Enterprise Service Architektur
Hier habe ich ein PDF für Sie bereit, das kurz die SAP Strategie zum Thema ‚Enterprise Service Architektur’ erklärt. Das Dokument ist auch für nicht 'SAPler' interessant und erklärt die Thematik kurz (5 Seiten) und mit anschaulichen Grafiken. Einziger Wehrmutstropfen: das Dokument ist nur in englischer Sprache verfügbar.
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Deutscher CRM-Markt legt wieder zu
Die Geschäftsaussichten der Anbieter von CRM-Services werden langsam besser. In einer Befragung des Marktforschers IDC gab die Mehrheit der Firmen an, ihr CRM-Budget im nächsten Jahr aufstocken zu wollen. Weit oben auf der Prioritätenliste der Unternehmen steht dabei die Integration der CRM-Lösungen in bestehende Systeme.
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Sind Sie bereit für den New Yorker Marathon?
Es ist wichtig fit zu sein und vor allem fit zu bleiben. Eine kleine Hilfe könnte das Gratis-Online-Fitnesstagebuch vom wohl berühmtesten Schweizer Langstreckenläufer Markus Ryffel sein. Schauen Sie der Wahrheit ins Auge und führen Sie Buch über Ihre Fitnessaktivitäten.
Zitat des Monats
"Die Schwierigkeit
liegt nicht darin,
die neuen Ideen zu finden,
sondern darin,
die alten loszuwerden."
John Maynard Keynes,
Ökonom
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